AfD Oranienburg
Anfrage

Anfrage zur "Interkulturellen Woche 2019"

30. Oktober 2019

Im Grußwort des Landrates im vom Landkreis herausgegebenen Programmheft zur „Interkulturellen Woche 2019“ heißt es, es brauche Verständnis, mit der „Vielfalt von Kulturen und Traditionen umzugehen“, damit Integration gelänge.

  1. Aus welchen Kulturen und Traditionen setzt sich die Vielfalt in Oranienburg derzeit zusammen?

  2. Wie verhalten sich die Gruppen größenordnungsmäßig zueinander?

  3. Wie hoch ist der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Oranienburg (Bitte auf Herkunftsländer aufschlüsseln!)

  4. Wie viele Menschen gehören welcher Religionsgemeinschaft bzw. Glaubensrichtung an?

  5. Spiegelte das Programm der „Interkulturellen Woche 2019“ diese Vielfalt in kultureller, religiöser und ethnischer Hinsicht qualitativ und quantitativ wieder (ggf. wo) oder war zum Beispiel die arabisch-muslimisch geprägte Komponente überrepräsentiert (ggf. warum)?


Die kulturelle Dimension von Integration bezeichnet Prozesse, die sich auf das Lernen kognitiver Fähigkeiten und der Kenntnis der Kultur des Einwanderungslandes beziehen (https://www.efms.uni-bamberg.de/pdf/efms_p11.pdf)

  1. Ist die Kultur der Mehrheitsgesellschaft dafür in der Veranstaltungsreihe ausreichend repräsentiert worden und woran ist das ggf. erkennbar und falls nicht, warum nicht.


„Tibis Begriff Europäische Leitkultur bezeichnet einen Wertekonsens basierend auf den Werten der ´kulturellen Moderne´ (Jürgen Habermas) und beinhaltet: Vorrang der Vernunft vor religiöser Offenbarung, Demokratie, die auf der Trennung von Religion und Politik basiert, Pluralismus und Toleranz“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Leitkultur#cite_note-1).

  1. Wurden diese Werte in der Veranstaltungsreihe vermittelt und ggf. wo und wie?


Die meisten der Zuflucht Suchenden kommen aus Ländern, in denen der Islam das häufigste religiöse Bekenntnis darstellt.“ (https://aerzteblatt.de/archiv/195670/Sucht-und-Islam-Interkulturelle-Kompetenz-noetig) „Europas Auseinandersetzung mit dem Islam befindet sich noch im infantilen Zustand... Aus Angst oder aus politischem und wirtschaftlichem Kalkül wird eine Appeasementpolitik gegenüber dem Islam betrieben, während die Ängste der eigenen Bevölkerung aus der politischen Debatte ausgeblendet werden... Jedem Politiker, der es wagt, sie offen zu thematisieren, wird sofort Populismus und Stimmungsmache vorgeworfen... Ergebnis: Das Volk verhetzt sich selbst, und die Angst vor dem Islam schlägt in Ressentiments um.“ (https://www.tagesspiegel.de/meinung/gastkommentar-die-Muslime-sind-zu-empfindlich/1836668.html)

  1. Warum fand sich im Programm der „Interkulturellen Woche 2019“ nicht eine einzige Veranstaltung, die sich explizit kritisch mit dem Islam auseinander setzt?

  2. Warum wurden anlässlich der Veranstaltungsreihe islamkritische Aspekte z.B. bezüglich Frauenrechten, die patriarchalische Gemeindekulturlehre des Koran und deren Widerspruch zum Gleichberechtigungsgrundsatz der aufgeklärten Gesellschaft, der Umgang mit Homosexualität, der Umgang mit von Glauben abfallenden Muslimen oder der Antisemitismus ausgespart?

← Zu Anträge und Anfragen
AfD Oranienburg | Alternative für Deutschland – Ortsverband Oranienburg